Die bewusste Reduktion auf Farbe und Form, auf Licht und Leere ergibt einen stillen Hinweis auf das, was bleibt. Echt Stille ist keine Abwesenheit von Lärm, sondern ein Zustand, in dem Wesentliches sichtbar wird.
Dieses Gemälde eliminiert alles Unwesentliche, um das Wesentliche sichtbar zu machen. Es gibt nichts zu sehen außer fünf verdrehten Holzpfählen: kein Himmel, kein Horizont, keine Textur im Boden.
Was dem Zufall von Licht und Nebel geschuldet sein könnte, ist das Ergebnis bewusster Auslassung. Die gezeigte Leere ist gefüllt mit Schnee und Stille.
Das Gemälde selbst ist paradox: Mit einem erheblichen malerischen Aufwand wird eine maximale Präsenz der einladenden Stille erzeugt, die zum Nachdenken anregt.